tekom - Gesellschaft für technische Kommunikation - Deutschland e.V.

Eine Entscheidung für Ihre Zukunft

Fachkräfte werden immer und überall gesucht. Profitieren Sie von den hervorragenden Job-Aussichten im Bereich Technische Kommunikation.

Das Tätigkeitsfeld Technische Kommunikation

Viele neue Berufe entstehen im Zeitalter der Digitalisierung und des Wirtschaftswandels. Arbeitnehmer wie Arbeitgeber kennen jedoch viele Berufe mit guten Job-Aussichten nicht. Man spricht bereits davon, dass nicht Fachkräftemangel das Problem ist, sondern die Bekanntheit der Berufe und damit die Nachfrage nach Ausbildung und Jobs.

Ein Nischenberuf mit Perspektive

Das Tätigkeitsfeld Technische Kommunikation bietet sehr gute Job- und Zukunftsperspektiven. Es ist der Allgemeinheit jedoch eher unbekannt.
In Deutschland arbeiten derzeit Schätzungen der Branchenkennzahlen zufolge rund 90.000 Beschäftigte in der Technischen Kommunikation. Zu jeder Phase des Produktlebenszyklus erstellen Technische Redakteure die zugehörigen Informationsprodukte in unterschiedlichen Medien. Tätig sind sie in verschiedenen Branchen, vor allem aber in diesen:

  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Medizintechnik
  • Softwareentwicklung
  • Automobil- und Fahrzeugbau
  • Consumer Goods und Consumer Electronics

Dazu gibt es einen eigenen Dienstleistungsbereich, in dem etwa 12.000 Menschen arbeiten. Unternehmen vergeben rund 11 % aller Aufgaben zur Erstellung Technischer Kommunikation an externe Dienstleister.
Dazu kommen Übersetzungsaufträge. Der Übersetzungsbedarf in der Technischen Kommunikation ist hoch. Derzeit werden mindestens 46 % der Technischen Kommunikation in mehr als 10 Sprachen übersetzt. Sehr viele Technische Übersetzer arbeiten daher mit Technischen Redakteuren eng zusammen.

Hoher Arbeitskräftebedarf

Die Nachfrage nach Fachkräften für Technische Kommunikation und qualifizierten Technischen Redakteuren ist groß. Hochrechnungen zufolge sind jährlich rund 4.000 offene Stellen neu zu besetzen. Im Verhältnis zur Anzahl aller Beschäftigten in der Branche sind dies rund 4 %. Auch international besteht ein hoher Bedarf. Gemäß den Branchenkennzahlen benötigt ein Industrieunternehmen unter allen Beschäftigten 1,3 % Technische Redakteure, in der Softwarebranche sind es rund 2,5 %.

Um den Bedarf zu decken, werden Quereinsteiger qualifiziert und Hochschulabsolventen ausgebildet. Die Branchenkennzahlen zeigen folgendes:

  • Etwa 20 % der Beschäftigten besitzen einen Hochschulabschluss in Technischer Kommunikation
  • Mindestens 60 % der Erwerbstätigen haben sich weiterqualifiziert
  • Über 2.000 Technische Redakteure haben mit einem tekom-Zertifikat einen formellen Abschluss erworben

 

Fakten, Zahlen, Trends: die tekom-Branchenkennzahlen

Diese Ergebnisse liefern die aktuellen Branchenkennzahlen für die Technische Kommunikation. Ermittelt werden jährlich maßgebliche strukturelle Indikatoren des Berufsfelds sowie aktuelle Entwicklungen und Trends, unter anderem folgendes:

  • Anzahl der in der Technischen Kommunikation Beschäftigten in Deutschland
  • Anzahl der Mitarbeiter und  Entwicklung der Mitarbeiterzahlen für die Technische Kommunikation in den Unternehmen
  • Arbeitskräftebedarf
  • Outsourcing-Grad
  • Formale Qualifikation und Weiterbildung
  • Fachliche Hintergründe der Beschäftigten
  • Auftragslage von Dienstleistungen und Honorare
  • Zufriedenheit mit der Beschäftigung
  • Aktuelle Themen und Trends

Die Branchenkennzahlen erhalten die tekom-Mitglieder als E-Book PDF kostenlos auf tekom.de unter Downloads im Mitgliederbereich. Sie sind kein tekom-Mitglied? Dann können sie die Branchenkennzahlen im Bereich Publikationen beziehen.