tekom - Gesellschaft für technische Kommunikation - Deutschland e.V.
Bibliografische Information

17 x 24 cm, 172 Seiten, 2., unveränderte Auflage 2014
ISBN 978-3-944449-35-7 (Softcover)

PDF, 172 Seiten, 2., unveränderte Auflage 2014
ISBN 978-3-944449-74-6 (E-Book PDF)

Standardisierungsmethoden für die Technische Dokumentation

Band 16

Autor(en): Böhler, Closs, Juhl, Krüger, Lehrndorfer, Reuther, Schäflein-Armbruster, Ziegler
Herausgeber: Jörg Hennig, Jürgen Muthig, Marita Tjarks-Sobhani
Verlag: tcworld GmbH
Themen:
  • Informationsentwicklung
Kategorien:
  • Hochschulschriften

52,50 € (für Mitglieder 35,00 €) Softcover, 172 Seiten Lieferzeit: 7-10 Arbeitstage. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation kann es produktionsbedingt zu Lieferverzögerungen kommen. Status: Verfügbar

37,50 € (für Mitglieder 25,00 €) E-Book PDF, 172 Seiten Lieferzeit: 2-3 Arbeitstage Status: Verfügbar

71,25 € (für Mitglieder 47,50 €) Bundle Softcover & E-Book PDF

Kurzbeschreibung

In der Publikationsreihe "tekom-Hochschulschriften" ist der 16. Band veröffentlicht: "Standardisierungsmethoden für die Technische Dokumentation", ein Sammelband mit fünf Aufsätzen, der folgende Fragen beantworten soll: Möchte man ein Content-Management-System, das optimal auf die firmenspezifischen Dokumentarten und Prozesse angepasst ist, fängt die Arbeit nach dem Systemkauf erst an: Wie geht man methodisch an die Aufgabe der Informationsstrukturierung, -modularisierung und -standardisierung heran, damit die Ergebnisse optimal zum XML-basierten Redaktionssystem passen?

Über das Buch

Kosten runter, Qualität rauf. Das erwartet man beim Einsatz von Standards in der Technischen Redaktion. Doch welchen nimmt man da? Einen Standard "von der Stange", oder vielleicht doch lieber eine Eigenentwicklung?

Wer sich für den firmenspezifischen Maßanzug entscheidet, ist gut beraten, mit einer der Standardisierungsmethoden zu arbeiten, die seit vielen Jahren erfolgreich am Markt etabliert sind. Dieser Sammelband stellt fünf solcher Methoden zur Entwicklung unternehmensspezifischer Standards vor und ermöglicht eine Einschätzung des Nutzens und der Reichweite. Die Autoren der einzelnen Artikel sind entweder die Urheber der jeweiligen Methoden oder aber Experten in deren Anwendung. Dargestellt werden die Methoden Funktionsdesign®, Information Mapping®, Klassenkonzept-Technik®, Zielprogrammierung und Kontrolliertes Deutsch. Ein Überblicksartikel zu Standards in der Technischen Dokumentation beschreibt das Umfeld, in dem diese Methoden in Unternehmen zu verorten sind. 

Inhaltsverzeichnis
  • Jürgen Muthig
    Einleitung: Firmenspezifische Standards als Eigenentwicklung
  • Manfred Krüger / Wolfgang Ziegler
    Standards für strukturierte technische Informationen – ein Überblick
  1. Einführung
    1. Standardisierungsebenen und Strukturierung
    2. Vorteile und Nutzen von Standards
    3. Standardisierende Institute und Organisationen
  2. Standardstrukturen in der TD
    1. Das kreative Chaos auf der Basis der Standard-Syntax
    2. Die ersten Standardstrukturen: CALS, HTML und anderes
    3. DocBook
    4. S1000D
    5. DITA
    6. Weitere Standards
  3. Standardstrukturen für die Informationsverarbeitung
    1. Standardstrukturen für den (Produkt-)Datenaustausch
    2. Standardisierte „Dateiformate“ (Text/Graphik/Layout),
  4. Zusammenfassung
  5. Literatur und Internetquellen
  • Jürgen Muthig / Robert Schäflein-Armbruster
    Funktionsdesign® – methodische Entwicklung von Standards
  1. Entstehungsgeschichte
  2. Bestandteile der Funktionsdesign-Methode
    1. Wissenschaftliche Grundlagen: die sprechakttheoretischkommunikationsanalytische Betrachtungsweise
    2. Das Vorgehensmodell
    3. Instrumentarium
  3. Erörterung verschiedener Aspekte der Funktionsdesign-Methode
    1. Standard oder Methode?
    2. Universell und flexibel
    3. Standardisierung vs. Modularisierung
    4. Funktionsdesign und Redaktionsleitfaden
    5. Nutzen und Motive
  4. Funktionsdesign: Tools und andere Standards
    1. Toolunabhängigkeit des Funktionsdesigns
    2. Beispiel Microsoft Word,
    3. Funktionsdesign und XML
    4. Beispiel für eine XML-Umsetzung
    5. Funktionsdesign und DITA
  5. Funktion und Design
    1. Kontroverse: Funktionsdesign-Entwickler vs. Layouter
    2. Layout follows function
    3. Layoutorientierter Ansatz
    4. Funktionaler Ansatz
    5. Funktional differenziert, gestalterisch reduziert
  6. Entwicklungsaspekte der Funktionsdesign-Methode
    1. Methodische Differenzierung für weitere Textsorten
    2. Praxiserfahrung nutzen, theoretische Fundierung ausbauen
  7. Bekannte Kritikpunkte
    1. Aufwandseinwand
    2. Fehlende Forschung
    3. Standard oder Methode revisited
  8. FAQ – Frequently Asked Questions
    1. Führen zu viele Funktionale Einheiten nicht zu Unübersichtlichkeit?
    2. Altbestand auf Funktionsdesign-Standard?
    3. Standardisierung vernichtet Kreativität?
    4. Schreiben gute Autoren nicht ohnehin schon funktional?
  9. Literatur
  • Sissi Closs
    Flexibilität und Standardisierung: die Klassenkonzept-Technik®
  1. Single-Source-Verfahren
    1. Flexibilität durch Modularisierung
    2. Was ist ein Topic?
    3. Topics über Beziehungen vernetzen
    4. Wie entsteht ein Informationsgebilde?
    5. Modularisierung bringt neue Aufgaben
  2. Klassenkonzept-Technik von Prof. Sissi Closs
    1. Was entsteht bei Anwendung der Klassenkonzept-Technik?
    2. Welche charakteristischen Merkmale hat die Klassenkonzept-Technik?
  3. Klassenkonzepte für Tutorials
    1. Topic-Klassen entwickeln
    2. Link-Klassen
    3. Informationsgebilde-Klassen
    4. Fazit
  4. Klassenkonzept-Technik im Einsatz
    1. Entstehung der Klassenkonzept-Technik
    2. Abgrenzung
    3. Anwendbarkeit
    4. Umsetzung der Klassenkonzept-Technik
    5. Praxistauglichkeit der Klassenkonzept-Technik
    6. Vorteile des Klassenkonzepts
  5. Gute Aussichten für eXtremes Dokumentieren (XD)
    1. Wie kann die Beteiligung erreicht werden?
    2. Wie wird der Wissenstransfer beschleunigt?
  6. Weiterführende Informationen
  • Anne Lehrndorfer / Ursula Reuther
    Kontrollierte Sprache – standardisierte Sprache?
  1. Historie und Konzept der Methode
    1. Das Konzept Weltsprache
    2. Warum Sprache kontrollieren?
    3. Plansprachen vs. Kontrollierte Sprachen
  2. Entwicklung von Simplified English
    1. Caterpillar Fundamental English (CFE)
    2. AECMA Simplified English
  3. Ansätze einer Kontrollierten Sprache für Deutsch
    1. Braucht die Welt „kontrolliertes Deutsch“?
    2. Ist Deutsch derart kontrollierbar wie Englisch?
    3. Der Status quo und die Psychologie der Sprachkontrolle
    4. Pro und Contra präskriptiven vs. proskriptiven Ansatz
  4. Gelingensbedingungen des Konzepts
    1. Inhaltlich-organisatorische Bedingungen
    2. Schnittstellen zu anderen Normen
  5. Praxis von Kontrollierter Sprache
    1. Vorteile des Konzepts
    2. Nachteile des Konzepts
  6. Zwei Säulen einer Kontrollierten Sprache: Terminologie & Stil
    1. Terminologiearbeit und Kontrollierte Sprache
    2. Stil und Kontrollierte Sprache
  7. Unterstützende Tools – Sprachprüfwerkzeuge
    1. Mehr als Controlled-Language-Checker
    2. Aufgaben und Grenzen der Software
  8. Zusammenfassung und Aussicht
  9. Glossar – Sprachregelung
  10. Literatur – Links
  • Dietrich Juhl
    Zielprogrammierung – fertige Strukturen für Bedienungsanleitungen
  1. Ziel und Geschichte
    1. Beweggründe
    2. Der Name
    3. Scope (Reichweite)
    4. Grundlagen
  2. Vorüberlegung: Handlungsorientierung
  3. Die Grobgliederung
    1. Die Leistungsbeschreibung
    2. Die Gerätebeschreibung
    3. Die Tätigkeitsbeschreibung
    4. Die Funktionsweise (optional)
    5. Technische Unterlagen (optional)
    6. Gliederung
  4. Feinstruktur
    1. Die Leistungsbeschreibung
    2. Tipps
    3. Die Tätigkeitsbeschreibung
    4. Die Handlungsanweisung
  5. Umrandung
    1. Ordnungselemente
    2. Verständniselemente
    3. Spezielle Inhalte
  6. Zusammenfassung / Fazit
  7. Literaturverzeichnis
  • Klaus Böhler
    Die Strukturierungsmethode Information Mapping® (IMAP)
  1. Ein paar einführende Fragen zu IMAP®
  2. Beschreibung der Information Mapping Methode
    1. Definition von IMAP
    2. Ein praktisches Beispiel (Vorher – Nachher)
    3. Sieben Prinzipien
    4. Informationsstrukturierung
    5. Klassifizierung in sechs Informationsarten
    6. Analyse der Leserbedürfnisse
  3. Anwendung der IMAP-Methode
  4. Nutzen und Einsatzgebiete
    1. Was erreichen wir mit der Anwendung der Information Mapping-Regeln?
    2. Information Mapping in der Unternehmenskommunikation
    3. IMAP im Informations- und Wissensmanagement
    4. Wissenschaftliche Untersuchungen zu Information Mapping
  5. Was sind bekannte Kritikpunkte?
  6. Quellen