tekom - Gesellschaft für technische Kommunikation - Deutschland e.V.
Bibliografische Information

14,8 x 21 cm, 162 Seiten, 1. Auflage 2004
ISBN 978-3-944449-04-3 (Softcover)

Computerterminologie als Benutzungsbarriere

Band 9

Autor(en): Schweibenz
Herausgeber: Jörg Hennig, Marita Tjarks-Sobhani
Verlag: Verlag Schmidt-Römhild
Themen:
  • Terminologie
  • Software
Kategorien:
  • Hochschulschriften

37,50 €(für Mitglieder 25,00 €)Softcover, 162 Seiten Lieferzeit: 7-10 Arbeitstage. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation kann es produktionsbedingt zu Lieferverzögerungen kommen. Status: Verfügbar

Kurzbeschreibung

In der Publikationsreihe "tekom-Hochschulschriften" ist der 9. Band veröffentlich: die Studie "Computerterminologie als Benutzungsbarriere" von Werner Schweibenz. In dieser Arbeit wird eine empirische Studie vorgestellt, die den Zugriff auf und die Benutzung von Online-Hilfeinformationen von Microsoft PowerPoint mit dem Hilfeagent Karl Klammer untersucht. Die Studie entstand im Jahr 2000 als Magisterarbeit an der Universität des Saarlandes und wurde für die Veröffentlichung in der Schriftenreihe tekom-Hochschulschriften überarbeitet.

Über das Buch

Hilfeagenten sollen Benutzern Informationen genau in dem Augenblick präsentieren, in dem sie diese benötigen, nämlich während sie ihre Arbeit verrichten. Soweit die Theorie – aber wie hilfreich sind Hilfeagenten in der Praxis? Diese Frage wird am Beispiel des Hilfeagenten Karl Klammer von Microsoft Office 97 untersucht.

Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass Benutzer zum Teil große Probleme haben, ihre Anfragen "systemgerecht" zu formulieren, indem sie die "korrekte" Computerterminologie verwenden.

"Wie sag ich's meinem Hilfeagenten?" – dieses weit verbreitete Problem zeigt, dass Computerterminologie eine Benutzungsbarriere darstellt. Wenn Benutzer ihre Anfragen nicht systemgerecht formulieren, erhalten sie keine brauchbare Antwort. Außerdem können Benutzer Hilfeanweisungen nicht richtig umsetzen, wenn sie die festgelegte Computerterminologie falsch verstehen.

Die Ergebnisse der Studie werden quantitativ und qualitativ ausgewertet und analysiert. Es werden verschiedene Arten der Frageformulierung und der Herleitung von Suchwörtern sowie Strategien für die Fragestellung identifiziert. Abschließend werden Probleme mit der Computerterminologie bei der Umsetzung von Online-Hilfeanweisungen beschrieben.

Inhaltsverzeichnis
  1. Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit
    1. Gegenstand der Arbeit
    2. Zielsetzung der Arbeit
    3. Hypothesen
    4. Aufbau der Arbeit
  2. Verständlichkeit von Hilfesystemen und Hilfeinformationen
    1. Verständnisprobleme in der Mensch-Computer-Interaktion
    2. Typen von Verständnisproblemen in Hilfeinformationen
    3. Bedeutung der Computerterminologie für die Verständlichkeit von Softwaredokumentation
    4. Verständlichkeit von Computerterminologie in der Printdokumentation
  3. Zugriff auf Hilfeinformationen
    1. Verwendung von Hilfeinformationen in Printdokumentationen
    2. Zugriffsstrukturen als Problem der Softwaredokumentation
    3. Zur Herkunft von Suchwörtern und dem Problem sie zu finden
    4. Zugriff auf Hilfeinformationen mit Agenten
  4. Eine experimentelle Studie zur Computerterminologie als Verständigungsproblem
    1. Gegenstand und Zielsetzung der Studie
    2. Design der Studie
  5. Ergebnisse der Studie
    1. Darstellung und Notation der Daten der Studie
    2. Quantitativen Ergebnisse
    3. Qualitative Ergebnisse
    4. Beispiele für die Anthropomorphisierung des Hilfeagenten
    5. Interpretation der Ergebnisse
  6. Fazit und Ausblick
    1. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
    2. Vorschläge für Lösungsansätze
    3. Ausblick
  7. Anhang
    1. Fragebögen
    2. Angaben zu den Testpersonen
    3. Anleitung zum Lauten Denken für die Testpersonen
    4. Aufgaben des Usability-Tests
    5. Aufstellung der Anzahl der Anfragen an den Hilfeagenten
  8. Literaturverzeichnis
  9. Abbildungsverzeichnis
  10. Index