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Terminologie und Schreibstil – Ist das Übersetzungskosten-Risiko berechenbar?

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Eines ist sicher: Mit Terminologiearbeit und Schreibregeln sparen Sie bei den Übersetzungen sehr viel Geld! Und das Thema der Veranstaltung war den Teilnehmern der Veranstaltung wohl bewusst, die sich dazu sogar an einem Freitagabend in Aschaffenburg einfanden. „Kosten einsparen zieht“ - könnte man sagen - und so bestand die Zielgruppe nicht nur aus technischen Redakteuren, sondern auch aus Übersetzern und Führungskräften.

 

Im ersten Teil des Vortrages zeige der Referent, Frank Haibach, die unterschiedlichen Faktoren für hohe Übersetzungskosten auf, die maßgeblich in der Terminologie von Texten begründet sind. Hinzu kommen jedoch auch „menschliche Aspekte“, die die Vielfalt von möglichen zu übersetzenden Texten (Segmenten) schnell ausmultiplizieren: Werden Texte von mehreren Redakteuren mit unterschiedlichem Ausbildungsniveau und differierendem Sozio-kulturellen Background erstellt, dann entstehen unweigerlich identische Inhalte – quasi „mal sächsisch, mal bayrisch“.

Anhand einiger realen Beispiele zeigte Haibach, dass man den einfachen Satz „Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung.“ in der Realität leicht in einem Dutzend unterschiedlicher Formulierungen schreiben kann und dass die „Stromversorgung“ dabei auch gerne in mehreren unterschiedlichen Varianten zur Verwendung kommen kann. Dass das die Übersetzungskosten in die Höhe treibt, war allen Beteiligen schnell klar.

 

Aber wie hoch? Wie kann man das nutzen? Was kann man dagegen tun?

 

Hierzu stellte der Referent eine Excel-Datei vor, die alle relevanten Faktoren beinhaltet und die für eine frei definierbare Segmentanzahl sowohl „die wahrscheinlichen Übersetzungskosten“ als auch die „Worst-Case-Costs“ – also das mögliche Übersetzungskostenrisiko – errechnet.

Mit einigen Praxis-Szenarien der Teilnehmer wurde das jeweilige Übersetzungskostenrisiko live ausgerechnet und sorgte in einigen Fällen für erstaunte Reaktionen ob des deutlich höheren Risikos als zuvor angenommen.

Die abschließende „Konzernhochrechnung“ (x Dokumente in Ø y Sprachen) beantwortete letztendlich auch die Frage, wie sich das Szenario in international agierenden Firmen darstellen kann.

 

Die Ergebnisse dienen dabei vorzugsweise technischen Redakteuren, um Führungskräfte für die Themen Terminologie und Schreibstil zu sensibilisieren und damit strategische Entscheidungen (positiv) beeinflussen zu können. Den konkreten - und womöglich positiven - Einfluss der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten der gängigen Übersetzungsprogramme kann und soll die XLS dabei nicht abbilden.

Abschließend wurden noch viele „Stellschrauben“ diskutiert, die mit dem Übersetzungsdienstleiter im Allgemeinen (Rahmenvertrag) und sprachenabhängig (Language-Setting) abgestimmt werden können, die für eine möglichst hohe Übersetzungsqualität bei gleichzeitig möglichst geringen Kosten notwendig sind.

 

Die XLS stellt der Referent allen Interessierten auf E-Mail Anfrage an fhaibach(at)online.de gerne zur Verfügung.

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