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14. Mai 2018

Event-Bericht

3D Modelle in interaktiven technischen Dokumentationen

Referent war Heinz Honhaiser, TechdocSolutions GmbH, Tutzing

Zu Gast bei SDL in München …

Wie kann mobile Dokumentation objektiv bewertet werden? Worauf kommt es eigentlich an?

Am 14. Mai 2018 wurden wir bei SDL München von Frau Benner und Herrn Breemkötter herzlich begrüßt. 25 Teilnehmer konnten an der Veranstaltung teilnehmen, die allgemein für sehr großes Interesse sorgte.

Heinz Honhaiser, TechdocSolutions GmbH war der Referent zu dem spannenden Thema "3D Modelle in interaktiven technischen Dokumentationen".

Anhand mehrerer Beispiele wurde der Prozess von 3D-CAD-Daten verschiedenster Formate zur Visualisierung in 3D-Modellen für die Ausgabe in HTML, Video oder 3D-PDF gezeigt und erklärt.

So konnte unterschieden werden, dass in der Konstruktion 3D-Modelle mit geometrischen Formen dargestellt werden. Bei der Visualisierung für die technische Dokumentation, die die schnelle Darstellung und Bewegung der 3D-Modelle benötigt, müssen die geometrischen 3D-Modelle durch ein Netz aus vielen Dreiecken nachgebildet werden. Die Grafikkarten der Anzeigegeräte sind darauf spezialisiert, die Oberfläche der 3D-Netz-Modelle zu rendern und können auf dem Display so auch Bewegungen der 3D-Modelle fließend abbilden.

Bei der Umwandlung können Modelle mit einer sehr großen Anzahl an Dreiecken entstehen. Die Visualisierungsqualität steigt mit der Dichte des Netzes, das zum Anzeigen der Modellansichten in der ausgegebenen Datei verwendet wird. Gleichzeitig steigt aber die Dateigröße und die Zeit, um eine solche Datei vollständig im Browser anzuzeigen. Die Anzahl der Dreiecke möglichst schonend zu reduzieren, ist die Aufgabe weiterer Software.

Als erste Beispiel sahen wir die interaktive Darstellung eines Fahrzeuges in 3D zur Visualisierung von Elementen. In Kombination mit einem Smartphone konnten technische Informationen eines Autos in drei verschiedenen Darstellungen betrachtet werden: auf einer Seite mit Text und 2D-Illustrationen, auf einer HTML-Seite mit 3D-Virtualisierung und als Überlagerung der technischen Information über das reale Auto als Augmented Reality.

Das zweite Beispiel zeigte ein mögliches Zusammenspiel von SVG und 3D mit Hilfe von HTML5. Ein Stromlaufplan wurde dabei mit SVG dargestellt und daneben mit einer 3D Datei eines Fahrzeuges verlinkt. Den Link zu diesem Beispiel finden Sie in den angefügten Folien.

Sehr interessant zu sehen war auch, wie man von 3D-Modellen zu Filmsequenzen für hochqualitative und sehr anschauliche Produktvideos kommen kann.

Alles in allem war es ein gelungener, lebendiger Vortrag.

Herzlichen Dank an den Referenten und an SDL.

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