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25.08.2016

Artikelserie zur tekom-Jahrestagung 2016:

Workshop zum Thema Übersetzungsprozesse in der Technischen Redaktion

Kiriaki Kampouridou

Im zweiten Artikel unserer Serie geben Angelika Ottmann und Dr. Carmen Canfora (Die RisikoScouts Ottmann & Canfora GbR) Einblicke in ihren Workshop "Auf eigenes Risiko?! Wie Sie Risiken bei Übersetzungen minimieren".

1. Warum behandeln Sie gerade dieses Thema?
Die Prozesse im Übersetzungsbereich sind geprägt vom Preiskampf und von den Vorgaben der Übersetzungsqualitätsnorm ISO 17100. Das Risiko, das der Auftraggeber mit einer Übersetzung eingeht, wird oft nicht berücksichtigt. Eine strukturierte risikobasierte Vorgehensweise ist wünschenswert. Wir wollen mit unserem Workshop auf dieses Thema aufmerksam machen und Technische Redakteure bei der Gestaltung von Übersetzungsprozessen so unterstützen, dass die Risiken, denen sie ausgesetzt sind, kalkulierbar werden.

2. Wie haben Sie Expertise auf diesem Gebiet erworben?
Wir haben gemeinsam über 50 Jahre Berufserfahrung im Fachübersetzen und im Management von Übersetzungsprojekten, zum einen als ehemalige Geschäftsführerin eines Übersetzungsunternehmens, zum anderen als freiberufliche Fachübersetzerin und Hochschuldozentin für Fachübersetzen, Normen und Richtlinien für Fachübersetzer sowie Risikomanagement. Mit dem Thema "Risikomanagement" beschäftigen wir uns seit Jahren intensiv. Unser Modell basiert auf der weltweit anerkannten Norm ISO 31000.

3. Warum ist dieses Thema aktuell bzw. ein Trendthema?

Zum Beispiel fordert die neue Version der ISO 9001 risikobasiertes Denken für alle Unternehmensabläufe. Somit müssen Unternehmen, die ISO 9001 zertifiziert sind, Risikomanagement einführen – auch im Bereich Technische Dokumentation und Übersetzen. Außerdem werden die Übersetzungsprozesse bisher nur unter reinen Qualitätsaspekten betrachtet, die nicht immer ausreichen, um alle Risiken zu minimieren.

4. Was möchten Sie den Teilnehmern vermitteln?
Wir zeigen, wie die Teilnehmer selbst Maßnahmen ergreifen können, indem sie Risiken von Übersetzungen identifizieren, beurteilen und bewältigen. Wir stellen ein konkretes Modell vor, das die Teilnehmer im Unternehmen anwenden und mit dem sie Entscheidungskriterien für den Einsatz von Ressourcen entwickeln können.

5. Was können die Teilnehmer an Wissen für ihren beruflichen Alltag mitnehmen?

Die Teilnehmer erhalten ein flexibles Modell für die Gestaltung des Risikomanagements für Übersetzungen, das sie in ihrem Unternehmen anwenden können.

Hier finden Sie mehr Infos zu unseren Referentinnen sowie zum Workshop.

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