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27.04.2015

Papierdokumentation vs. elektronische Dokumentation

Mitarbeiter für tekom-Arbeitsgruppe eDok gesucht

Jörg Michael

Die tekom ruft interessierte Mitglieder auf, sich um eine Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Elektronische Dokumentation (AG eDok) zu bewerben. Aufgabe der neuen AG ist es, eine tekom-Richtlinie zu erarbeiten und als Publikation zu veröffentlichen. Der Umfang soll ca. 20 bis 30 Seiten betragen.

Ob Produktinformationen auch ausschließlich auf elektronischem Weg gegeben werden können (und wenn ja: welche), ist eine der am häufigsten diskutierten Fragen in der Technischen Kommunikation. Für Anwender bietet elektronisch bereitgestellte Dokumentation deutlich flexiblere, dynamischere Nutzungsmöglichkeiten. Inzwischen gibt es auch erste Rechtsentwicklungen in der EU (e-Labeling, EU-Verordnung 2012/207), die aufzeigen, wie elektronische Nutzerinformation auch in einem hochsensiblen, geregelten Bereich zum Einsatz kommen kann.

Daher ruft die tekom interessierte Mitglieder auf, sich um eine Mitarbeit in der neuen tekom-Arbeitsgruppe "Elektronische Dokumentation" (AG eDok) zu bewerben. Aufgabe der neuen AG ist es, eine tekom-Richtlinie zu erarbeiten und als Publikation zu veröffentlichen. Der Umfang soll ca. 20 bis 30 Seiten betragen.

Inhalte der Richtlinie "Elektronische Dokumentation"

Mögliche Inhalte der neuen tekom-Richtlinie sind:

  • Aktuelle Situation in einzelnen Branchen (Zahlen, Statistiken)
  • Gründe für die Reduktion des Papiereinsatzes, Definition des Begriffs "papierlose Dokumentation"
  • Rechtliche Anforderungen: Unter welchen Umständen ist Papier rechtlich erforderlich? (Produktsicherheitsrecht, Produkthaftungsrecht, Vertragsrecht, Instruktionspflichten)
  • Weitere Use-Cases für die Bereitstellung auf Papier
  • Handlungsempfehlungen für die Praxis
  • Fallbeispiele: Wie kann der Umfang von Benutzerinformationen, die auf Papier gedruckt sind, minimiert werden?
  • Verweise (Gesetze, Verordnungen, Normen)

Hilfestellung beim Erstellen papierloser Dokumentation

Mit der Richtlinie verfolgt die tekom das Ziel, den aktuellen Stand der Technik zum Thema Elektronische Dokumentation darzustellen sowie verfügbare Rechtsquellen, Urteile, Möglichkeiten und Perspektiven zusammenzustellen, auch mit Blick auf unterschiedliche Branchen. Die Richtlinie soll dabei helfen, in der Technischen Kommunikation den Einsatz der verschiedenen Ausgabemedien unter rechtlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Gesichtspunkten fundierter abwägen zu können. Die Richtlinie wird nach Fertigstellung den tekom-Mitgliedern angeboten. Die Mitglieder erhalten dadurch eine Hilfestellung beim Einsatz elektronischer Benutzerinformationen.

Die Arbeitsgruppe soll 10 Personen umfassen. Sie wird zwischen Juni 2015 und der Frühjahrstagung 2016 drei- bis viermal in Stuttgart tagen. Die Zusammenarbeit wird ansonsten nach Bedarf über webbasierte Kollaborationsmedien organisiert. Das Exposé und die Gliederung werden bei der ersten Sitzung festgelegt. Die Reisekosten trägt die tekom laut Reisekostenordnung. Eine darüber hinausgehende Vergütung ist nicht vorgesehen.

Genau Ihr Thema? Bewerben Sie sich!

Bewerbungen von Interessenten mit Angaben

  • zu ihren Kenntnissen und Erfahrungen, die sie zur Mitarbeit in der AG eDok qualifizieren, sowie
  • zu Best Practices, die sie einbringen können,

bitte bis 22. Mai 2015 an Herrn Jörg Michael (j.michael(at)tekom.de).

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