Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass unsere Website über Cookies personenbezogene Daten von Ihnen erhebt. Mehr Informationen Zustimmen und fortfahren

23.04.2015

tekom-OpenLab 2015 in Darmstadt

Erste Unkonferenz stieß auf positive Resonanz

Kiriaki Kampouridou

"Informationsrecherche in der Softwaredokumentation – Vergiss die Gummibärchen nicht" war eines unter vielen kreativen Sessionthemen beim tekom-OpenLab, der ersten Unkonferenz der tekom. Am Vortag der tekom-Frühjahrstagung diskutierten rund vierzig Teilnehmer mit Fachkollegen in entspannter Atmosphäre über das Thema "Soft Skills in der Technischen Kommunikation".

Ein festes Programm war wie bereits angekündigt auf der ersten Unkonferenz der tekom nicht vorgesehen, so dass sich jeder Teilnehmer persönlich einbringen konnte und den Ablauf des Programms dadurch mitbestimmen durfte. Und so bewerteten die Teilnehmer besonders den interaktiven Charakter der Veranstaltung und die interessanten Session-Vorschläge als positiv. Sie betonten vor allem, dass sie beim tekom-OpenLab die Möglichkeit bekamen, auch die Themen anzusprechen, die über die klassischen Fachthemen der Technischen Kommunikation hinausgehen. Und: Es wurde während der Sessions auch viel gelacht.

Wie war der Ablauf des tekom-OpenLab?

Nach einer Einführung durch Johanna Weitensteiner, Projektleiterin des tekom-OpenLab, moderierte Kai Weber, Chief Technical Writer, die Unkonferenz weiter. Nachdem sich alle Teilnehmer vorgestellt hatten und ihre Vorschläge für einzelne Sessions präsentierten, stimmten sie über die zahlreichen Einreichungen ab. Diese wurden dann an einer Pinnwand – so wie es sich auf einer Unkonferenz gehört – gesammelt und die Teilnehmer teilten sich anschließend in drei Gruppen auf. 

Themen der Sessions: kreative Titel und inhaltlich vielfältig

"Schwarze Magie für Zauberlehrlinge – Wie man Content aus dem Nichts erschafft". Das war einer der vielen kreativen Session-Titel, die Teilnehmer beim tekom-OpenLab vorgestellt haben. Hier nun eine Zusammenstellung der einzelnen Titel:

Themen der ersten Session-Runde waren "Die Zukunft der Technische Redakteure", "Korrekturen bei der Texterstellung" sowie "Technische Dokumentation in der Schulung".

Zur zweiten Runde wurden noch weitere spannende Sessions angeboten: "Informationsrecherche in der Softwaredokumentation – Vergiss die Gummibärchen nicht" lautete der Titel der Session, die bereits bei der Online-Vorabstimmung von den Teilnehmern bevorzugt worden war.

"Ich zeichne, was du denkst …  ̶  Pair Working aus der Praxis" sowie "Ist die Technische Dokumentation selbstbewusst genug?" standen ebenfalls zur Auswahl.

In der dritten Runde konnten die Teilnehmer aus folgenden drei Sessionthemen wählen: "Grenzen übertreten – Inhalte aus der Technischen Redaktion in anderen Abteilungen nutzen und umgekehrt" oder "Chindōgu oder die Kunst, Nichtnutzloses zu erfinden. Ein Kreativ-Workshop für Freunde des gepflegten Nonsens" sowie "Schwarze Magie für Zauberlehrlinge – Wie man Content aus dem Nichts erschafft".

Nach den drei Session-Runden tauschten sich die Teilnehmer in einem Wrap-up im Plenum über die Ergebnisse der einzelnen Sessions aus und äußerten ihre persönlichen Eindrücke von der Veranstaltung.