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19.04.2016

tekom-Frühjahrstagung 2016 in Berlin

Digitale Transformation und smarte Medien im Fokus

Kiriaki Kampouridou

Wie sieht die digitale Zukunft aus? 675 Teilnehmer erfuhren am 14. und 15. April mehr über dieses aktuelle Thema in der Keynote zu User Experience 4.0. Auch die tekom-Richtlinie "eDok" wurde vorgestellt und beim Abschlusspodium diskutiert.

Die diesjährige tekom-Frühjahrstagung stand ebenfalls im Zeichen der "in³ − Initiative Intelligente Information". So gab Professor Wolfgang Henseler in seiner Keynote "User Experience 4.0: Wie wir im Zeitalter smarter Medien und innovativer Technologien denken sollten" einen spannenden Blick in die Zukunft.

Die Präsentation von selbstfahrenden Autos, vernetzten Küchengeräten oder smarten Armbanduhren versetzte das Publikum dank anschaulicher Videos und Bilder in Begeisterung, stieß bei manchen Teilnehmern aber auch auf Skepsis. Darauf ging der Experte ebenso ein, denn schließlich ging es in dem Vortrag auch um den zukünftigen Umgang mit den neuen Technologien und die Anpassung an die veränderten Bedingungen.

Die Vortragsfolien zur Keynote und anderen Präsentationen können Sie hier herunterladen.

"eDok": die tekom-Richtlinie zur elektronischen Dokumentation beim Abschlusspodium 

Mit der Richtlinie "eDok" verfolgt die tekom das Ziel, den aktuellen Stand der Technik zum Thema elektronische Dokumentation zu dokumentieren. Dadurch soll eine verlässliche Grundlage für den freien Use-Case-basierten Einsatz geeigneter Medien geschaffen werden.
Im Anschluss an seinen Vortrag zu "eDok" moderierte Dr. Michael Fritz, Geschäftsführer der tekom, das Abschlusspodium zum gleichen Thema mit fünf Experten aus der Industrie: Elke Gehrke (Stiftung Warentest), Werner Herrmann (BMW AG), Michael Leifeld (ThyssenKrupp AG), Sven Leukert (SAP SE) und Ralf Robers (Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics GmbH).

Während des Abschlusspodiums betonte Elke Gehrke z.B. die generationsabhängige Nutzung von elektronischer Dokumentation. Werner Herrmann erklärte, dass BMW neben dem zentralen Einsatz von elektronischer Dokumentation (z.B. in Form des Bordmonitors) einen Mix unterschiedlicher Aufbereitungsformate nutzt, da die Kunden eine multimediale Aufbereitung bevorzugen. Darüber hinaus erläuterte Michael Leifeld, dass in seinem Unternehmen die Dokumentation in Papierform immer noch sehr verbreitet sei und dass die Umstellung auf eine elektronische Bereitstellungsform noch Zeit benötige. Sven Leukert betonte ferner, dass die Arbeit mit Clouds und deren tägliche Updates eine größere Bedeutung gewinne, wohingegen Ralf Robers die immer noch vorherrschende Papiernutzung aufgrund des kontextgebundenen Gebrauchs gedruckter Dokumente, wie sie vor allem im Anlagenbau vorherrsche, hervorhob.

Unkonferenz tekom-OpenLab und Ausstellung

Die Teilnehmer haben wie im letzten Jahr die Gelegenheit genutzt, um sich am Tag vor der tekom-Frühjahrstagung beim tekom-OpenLab in entspannter Atmosphäre mit Fachkollegen über Soft Skills und mehr in der Technischen Kommunikation auszutauschen. Mit der Unkonferenz bietet das tekom-OpenLab eine Plattform, bei der vor allem der aktive Beitrag der Teilnehmer zur Programmgestaltung im Zentrum steht.  
Selbstverständlich fand parallel zur Tagung die Ausstellung mit rund 40 spezialisierten Softwareanbietern und redaktionellen Dienstleistern statt, wo die Besucher Tools und Dienstleistungen im Bereich der Technischen Kommunikation entdecken konnten.

Darüber hinaus nutzten in diesem Jahr die Tagungsteilnehmer die Möglichkeit, sich mit Fachkollegen und Experten bei den zahlreichen Kaffeepausen, am Begrüßungsabend sowie auf der tekom-Party am Abend des ersten Tages auszutauschen. 

Weitere Tagungstermine

Die nächste tekom-Frühjahrstagung findet am 6.-7. April 2017 in Kassel statt. Davor jedoch, am 8.-10. November 2016, erwartet Sie die tekom-Jahrestagung und tekom-Messe als weltweit größter Branchenevent in Stuttgart. 

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