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31.10.2016

Artikelserie zur tekom-Jahrestagung 2016

Die Bedeutung von Metadaten für die Automatisierung in der Technischen Dokumentation

Kiriaki Kampouridou

Metadaten spielen eine zentrale Rolle auf dem Gebiet der automatisierten Erstellung von Technischer Dokumentation. In seinem Fachvortrag "Wenn Re-use King ist, sind Metadaten die Krönung" gibt Dr. Walter Fischer (FCT AG) anhand von Praxisbeispielen Einblicke in Metadatenkonzepte und erläutert dabei den Nutzen unterschiedlicher Informationsmodelle und Klassifizierungen.

1. Warum behandeln Sie gerade dieses Thema?
Content, insbesondere modularer Inhalt, wird für die Technische Dokumentation immer wichtiger. Denn im Zuge des digitalen Wandels (Digitale Dokumentation, Mobility, Industrie 4.0) wird die interaktive Bereitstellung von Informationen unerlässlich. Dazu sind tragfähige, zukunftsorientierte Informationsmodelle und entsprechende Metadatenkonzepte notwendig. Das heißt, interaktiver Content und Metadaten sind untrennbare Begriffe und Voraussetzungen. Des weiteren spielen Metadaten eine entscheidende Rolle für die automatisierte Erstellung von Anlage-, Geräte- oder Maschinendokumentationen.

2. Wie haben Sie Expertise auf diesem Gebiet erworben?
Gerade als Mathematiker hat mich das strukturierte Management von Informationsobjekten wie Module, Grafiken oder Produktmerkmale schon immer fasziniert. Als Hersteller eines unternehmensweiten Content Management Systems war es dann ganz natürlich, die Klassifikation und Verschlagwortung von Content innovativ zu gestalten. Als Vorreiter und Pionier bringe ich über 30 Jahre Erfahrung in das Thema ein.

3. Warum ist dieses Thema aktuell bzw. ein Trendthema?

Digitale Dokumentation wird in Zukunft eine bestimmende Rolle im digitalen Wandel einnehmen. Deshalb ist eine frühzeitige Beschäftigung mit modernsten Informationsmodellen die Grundlage für eine nachhaltige Technische Dokumentationsabteilung. Dabei ist die Einbeziehung von Serviceinformationen, Ersatzteilmanagement und Maschinen- bzw. Flottenmanagement ohne modernes Informationsmanagement nicht mehr machbar.

4. Was möchten Sie den Teilnehmern vermitteln?

Ziel ist es, zu vermitteln, dass in einer modularisierten Dokumentation der Content immer wertvoller wird und der Zugriff darauf (das Finden) der Schlüssel für den Erfolg ist. Suchen und Finden von situativer Information (Content) ist jedoch über entsprechende kontextbezogene Indexierung bzw. Verschlagwortung möglich. Dies macht das richtige Metadaten-Management zur Königsdisziplin im CMS-Umfeld.

5. Was können die Teilnehmer an Wissen für ihren beruflichen Alltag mitnehmen?

Die Teilnehmer erhalten anhand von Praxisbeispielen Einblicke in Metadatenkonzepte sowie Kenntnisse darüber. Sie lernen darüber hinaus Grundlagen, Lösungsansätze und Nutzen von unterschiedlichen Informationsmodellen und Klassifizierungen kennen.  Auf diese Weise erfahren sie, in welchem Kontext Metadaten mit der Automatisierung in der Technischen Dokumentation stehen.
Hier finden Sie mehr Infos zum Referenten sowie zum Fachvortrag.

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