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2014

Regelbasierte englischsprachige Fachkommunikation

English for Non-Native Writers

Jörg Michael

Mit der neuen Leitlinie "Rule-Based Writing – English for Non-Native Writers" bietet die tekom ein verlässliches Regelwerk speziell für alle nicht-englischen Muttersprachler, die oft oder gelegentlich englische Fachtexte verfassen. Die Leitlinie versammelt in englischer Sprache die wichtigsten Begriffe, Konzepte und Standardisierungsregeln zum Technischen Schreiben in Englisch auf Text-, Satz- und Wortebene.

Müssen Sie oft englische Texte schreiben, Englisch ist aber nicht Ihre Muttersprache? Dann geht es Ihnen vielleicht wie vielen anderen in derselben Lage: Sie wünschen sich eine Hilfestellung, die speziell auf die Bedürfnisse nicht-muttersprachiger Autoren eingeht. Sie suchen ein zuverlässiges Handbuch, das Ihnen die wichtigsten Regeln und Fallstricke verständlich und kompakt nahebringt. Und Sie benötigen Sprachregeln, die sich gut in bestehende Leitlinien, z.B. für deutsche Dokumente, eingliedern.

Mit der Leitlinie Opens internal link in current window"Englisch für deutschsprachige Autoren" (deutsche Version) bzw. "English for Non-Native Writers" (englische Version) schließt die tekom diese Lücke, die viele Technische Redakteure beklagen. Die Leitlinie versammelt die wichtigsten Standardisierungsregeln zum Technischen Schreiben in Englisch. Doch sie ist mehr als ein weiteres Regelwerk für Technisches Englisch, denn sie konzentriert sich auf die Bedürfnisse nicht-englischer Muttersprachler, die professionell in Englisch als Fremdsprache schreiben müssen. Die Leitlinie lässt sich als Regelbasis für den kompletten Redaktionsalltag verwenden. Sie kann darüber hinaus auch als Ergänzung zur weit verbreiteten Opens internal link in current windowtekom-Leitlinie "Regelbasiertes Schreiben – Deutsch für die Technische Kommunikation" verwendet werden, denn korrespondierende Regeln sind in der Beschreibung eindeutig gekennzeichnet.

Inhalt der Leitlinie

Die Leitlinie bietet punktgenaue Regeln zu den Bereichen:

  • Text, z.B. Überschriften,
  • Satz, z.B. Zeichensetzung, und
  • Wortverwendung, z.B. Präpositionen, falsche Freunde.

Jede Regel enthält eine knappe Regel-Erklärung, ausführliche Hinweise und Entscheidungshilfen für die Umsetzung der Regeln, mehrere Negativ- und Positivbeispiele und eine Einschätzung zur maschinellen Prüfbarkeit mit Sprachprüfsoftware (siehe Abbildung). Die Regeln lassen sich dadurch leicht in bestehende Redaktionsleitfäden integrieren oder als Basis für die Opens internal link in current windowEinführung von Redaktionssoftware verwenden.

Abb.: Beispiel einer Satzregel

Ergänzt wird das Regelwerk durch sinnvolles Hintergrundmaterial. Eine Umfrage der Arbeitsgruppe zeigt, wie nicht-muttersprachige Autoren in den Unternehmen englische Texte erstellen. Für die projektbasierte Einführung einer Arbeitsumgebung zum regelbasierten Schreiben gibt ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden wichtige Anregungen. Ein umfangreiches Glossar mit wichtigen Grammatikbegriffen sowie ein ausführlicher Index erleichtern den Einstieg in das Regelwerk. Die Leitlinie eignet sich dadurch als Arbeitsgrundlage für das Selbststudium ebenso wie als Basismaterial für die Einführung von Sprachregeln im Unternehmen.

Standardisiert und übersetzungsgerecht schreiben

Unabhängig von der Ausgangssprache stehen zwei Forderungen stets im Mittelpunkt der Erstellung Technischer Dokumentation: eine hohe Wiederverwendung der Texte in den marktspezifischen ausgangssprachlichen Informationsprodukten und eine kosteneffiziente und schnelle Übersetzung in die erforderlichen Zielsprachen. Beiden Forderungen begegnet die tekom-Leitlinie mit dem Ansatz: systematische Standardisierung der Textproduktion bzw. geeignete Regeln für konsistente und übersetzungsgerechte Texte. Neben den Zielen Kostensenkung und kürzere Durchlaufzeiten unterstützen die Regeln dieser Leitlinie auch die Erhöhung der Textqualität, indem sie in der Ausgangssprache und in den übersetzten Zielsprachen die Qualitätsmessung und die Qualitätssicherung erleichtern.

Gute Gründe für die Leitlinie

  • Sie möchten als nicht-englischer Muttersprachler die Textqualität Ihrer englischsprachigen Technischen Kommunikation erhöhen und suchen nach verbindlichen, allgemein akzeptierten Schreibregeln.
  • Für Ihre deutschsprachige Technische Kommunikation nutzen Sie bereits die Opens internal link in current windowtekom-Leitlinie "Deutsch für die Technische Kommunikation" und suchen nach vergleichbaren Standardisierungsregeln für Ihre englischsprachigen Texte.
  • Als deutscher Muttersprachler nutzen Sie für Ihre englischsprachige Fachkommunikation bereits Opens internal link in current windowdie deutsche Version der Leitlinie und suchen nach einem vergleichbaren Regelwerk für nicht-deutsche Muttersprachler, z.B. um die internationale Zusammenarbeit in global verteilten virtuellen Teams zu optimieren.
  • Sie arbeiten bereits mit Schreibregeln für englischsprachige Texte. Sie suchen Anregungen für weitere Regeln und Informationen zur Verbesserung bestehender Regeln.
  • Sie möchten übersetzungsgerecht schreiben und dadurch Ihre Übersetzungskosten senken.
  • Sie planen den Einsatz eines Sprachprüftools, eines Opens internal link in current windowContent-Management-Systems oder Terminologie-Management-Systems oder sind gerade in der Einführungsphase.
  • Sie möchten von Grund auf einen schreibtechnischen Standard für Ihre englischsprachige Technische Kommunikation entwickeln und suchen nach Anregungen für einen unternehmensspezifischen Redaktionsleitfaden.
  • Bestimmte Qualitätskriterien stehen für Sie im Vordergrund.
  • Sie haben noch keinen vollständigen Redaktionsleitfaden für Ihre englischsprachigen Texte oder schreiben nur gelegentlich und Sie wollen Ihre redaktionelle Kompetenz verbessern.

Die Leitlinie "Englisch für deutschsprachige Autoren" bzw. "English for Non-Native Writers" ist daher ein unverzichtbares Werkzeug für alle nicht-englischen Muttersprachler, die gelegentlich oder regelmäßig englische Texte produzieren müssen.

Die AG "Englisch für deutschsprachige Autoren"

Die Arbeitsgruppe "Regelbasiertes Schreiben – Englisch für deutschsprachige Autoren" / "Rule-Based Writing – English for Non-Native Writers" wurde 2012 gegründet. Sie verfolgte zwei ehrgeizige Ziele: Eine Anleitung zur Sprachstandardisierung in der englischsprachigen Technischen Kommunikation zu liefern sowie eine praktische Unterstützung für nicht-muttersprachige Autoren, die ihre Textproduktion in der Fremdsprache Englisch verbessern möchten. Die Autorengruppe setzte sich aus fünf deutschen und drei englischen Muttersprachlern zusammen, die mit ihren Erfahrungen in Forschung und Lehre, in der Technischen Kommunikation und bei Herstellern von Sprachprüfwerkzeugen für wissenschaftlich fundierte und praktisch erprobte Lösungen sorgten.

Die Autoren

Elke Erdmann, Kristina Johnson Coenen M.A., Prof. Dr. Lisa Link, James Longbotham M.A., Prof. Dr. Markus Nickl, Dipl.-Übers. Ursula Reuther, Andrea Schöffer, Prof. Dr. Melanie Siegel.

Umfang, Versionen, ISBN

a. Deutsche Ausgabe: "Regelbasiertes Schreiben – Englisch für deutschsprachige Autoren"

Inhalt: Vorwort, Methodisch-didaktische Einleitung, Einführung von regelbasiertem Schreiben und Erfolgsfaktoren bei der Einführung, Textregeln, Satzregeln, Wortregeln, Glossar, Index, Literaturverzeichnis. Mit einem Vorwort von Isabelle Fleury.

DIN A4, 121 Seiten, broschiert, 1. Auflage 2014, ISBN 978-3-944740-01-0

b. Englische Ausgabe: "Rule-Based Writing – English for Non-Native Writers"

Contents: How to Implement Rule-Based Writing, Style Guides, Text Rules, Sentence Rules, Word Rules, Glossary, Index, References

DIN A4, 110 pages, paperback, 1st issue 2014, ISBN 978-3-944740-05-8

Die Leitlinie bestellen

Die Leitlinie ist in deutscher und englischer Sprache jeweils als Print- und als PDF-Version erhältlich. Die PDF-Version enthält eine Content-Lizenz. Den Opens internal link in current windowContent-Lizenzbedingungen müssen Sie bei Ihrer Bestellung schriftlich zustimmen. Verwenden Sie für Ihre Bestellung bitte unser Opens internal link in current windowFax-Bestellformular und schicken Sie uns ein Fax an 0711 65704-99, oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info(at)tekom.de.

Die Print-Ausgabe kostet

  • für tekom-Mitglieder 60 EUR
  • für Nichtmitglieder 70 EUR

Die PDF-Ausgabe kostet

  • für tekom-Mitglieder 50 EUR
  • für Nichtmitglieder 60 EUR

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