In diesem Herbst wird Wiesbaden erneut zum Schauplatz eines internationalen Treffens technischer Redakteure, Lokalisierungsexperten und Informationsmanager. Die tekom Jahrestagung sowie die englischsprachige tcworld conference locken in diesem Jahr mit einer gelungenen Mischung aus Grundlagen zur technischen Kommunikation und einem weit reichendem Blick auf Informationsprozesse.
Mit mehr als 2400 Teilnehmern im Jahr 2006 hat sich die tekom Jahrestagung längst zur weltweit größten Veranstaltung im Bereich der Technischen Kommunikation entwickelt. Zusammen mit der englischsprachigen tcworld conference deckt sie Themen aus dem gesamten Informationsprozess ab, von der Erschaffung einer Information bis hin zur Vorbereitung produktspezifischer Informationen für verschiedene Märkte und Sprachen.
„Technische Redakteure sind aus ihrem ursprünglichen Berufsfeld herausgewachsen“, erzählt Dr. Michael Fritz, Geschäftsführer der tekom. „Manche haben sich zu Informationsmanagern entwickelt, die eine ganze Reihe neuer Aufgaben bewältigen müssen. Auf unseren Tagungen versuchen wir diese neuen Aufgaben aufzugreifen.“ Das ständig wachsende Aufgabenfeld schlägt sich im Tagungsprogramm nieder. „Unser Erfolgsrezept ist die richtige Mischung aus klassischen Inhalten und einem Blick über den Tellerrand.“ Das weit gefasste Themenspektrum beinhaltet auch die Kooperation mit der Globalization and Localization Association (GALA) und der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS).
Große Themenvielfalt Neu in diesem Jahr ist das Forum für Integriertes Informationsmanagement, das die Technische Kommunikation in einen breiteren Kontext stellt. Das neue Forum bietet einen Rahmen für die vielfältigen Felder des Informationsprozesses. Referenten dieses Forums aus Wissenschaft und Industrie befassen sich mit Themen wie Business Integration, Produktkommunikation, Lokalisierungsmanagement, Integration von Produktenwicklung und Dokumentation, Unternehmenskommunikation sowie internationale PR. Vorträge werden sowohl auf englisch als auch auf deutsch gehalten.
Zu spannenden Vorträgen, Tutorials und Workshops laden auch die Expertenforen zum Produktdatenmanagement, Content Management, zu Terminologie und Sprachtechnologie sowie die englischsprachigen Foren Localization, UserAssistance und der OASIS Open Standards Day ein. Weitere Themen sind Informationsentwicklung, Karriere und Persönlichkeit, Normen, Praxisberichte aus der Industrie, zielgruppengerechtes Schreiben, der tekom Doku-Preis, Technische Dokumentation und Trainingsunterlagen sowie Visualisierung. mehr zum Programm...
Messe Wie in den letzten Jahren wird die Tagung von einer großen internationalen Messe begleitet. Über 150 Aussteller haben sich bereits angemeldet, davon 43 aus dem Ausland. Erstmals begrüßt die tekom einen Aussteller aus China. Erhöht hat sich auch die Zahl der osteuropäischen Aussteller, vor allem aus Ungarn, Polen und Tschechien. GALA ist mit einem Gemeinschaftsstand mit elf seiner Mitgliedsfirmen vertreten. Mit einem großen Messestand zeigt Audi, dass sich die tekom Tagung auch für die Automobilindustrie zu einem attraktiven Event entwickelt hat.
Auf Wunsch vieler Besucher, bietet die tekom 2007 erstmals einen Bistro-Bereich in der Messehalle 10, in dem sich Besucher bei einem Erfrischungsgetränk und einem kleinen Imbiss austauschen können. mehr zur Messe...
Rahmenprogramm Das Bistro in der Messehalle wird auch der Schauplatz von zwei Abendveranstaltungen: Am Mittwochabend begrüßt die tekom alle Tagungsteilnehmer mit Bretzeln und Freibier. Der Rheingau-Abend am Donnerstag von 18 bis 19 Uhr bietet allen Teilnehmern die Möglichkeit alte und neue Kollegen auf ein Glas Wein zu treffen. Zusätzlich bietet die tekom in diesem Jahr wieder ein buntes Rahmenprogramm gegen eine Extra-Gebühr an. Zwei Themenrundgänge am Mittwoch und Donnerstagabend bieten einen speziellen Blick auf Wiesbadens historische und kulturelle Schätze. Für diejenigen die gerne mehr von Wiesbaden und Umgebung sehen möchten, bietet die tekom eine Stadtrundfahrt mit Gästeführer. Ein besonderes Highlight ist der Besuch des ehemaligen Zisterzienserklosters Eberbach. Mit seinen eindrucksvollen romantischen und frühgotischen Bauten zählt das Kloster zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Hessens. Ein Großteil des Films „Der Name der Rose“ wurde hier gedreht. mehr zum Rahmenprogramm...