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Beruf & Bildung

    Fachzeitschrift ’technische kommunikation’ 5/2010

    Neues Internetangebot zum Berufsbild

    Wie wird man Technischer Redakteur?

    Susanne Lohmüller

    Unter www.beruf-technischer-redakteur.de dreht sich alles um das Berufsbild „Technische/-r Redakteur/-in“. Mit der Website wendet sich die tekom an Schulabsolventen sowie an Quereinsteiger und Interessierte, die sich beruflich neu orientieren wollen. Ein wesentliches Element der Seite sind Erfahrungsberichte von Absolventen und Berufseinsteigern. Zu den bestehenden neun kamen im Juli 15 weitere dazu.

    Die Mehrheit der Berufseinsteiger sieht ihrer Entwicklung optimistisch entgegen. Zur Ermittlung der Branchenkennzahlen 2010 wurden auch Absolventen mit weniger als zwei Jahren Berufserfahrung zum Thema Berufseinstieg befragt. Für 51 Prozent war die Stellensuche sehr leicht oder leicht, für sieben Prozent war sie hingegen sehr schwierig. Die Mehrheit der Befragten Redakteure äußerte sich sehr positiv oder positiv zur Beschäftigungssicherheit.

    Diese Ergebnisse machen die Erfahrungsberichte deutlich, die auf der Website angeboten werden. Bei den Personen, die für die Website interviewt wurden, verlief der Berufseinstieg überwiegend schnell. Auch die beruflichen Perspektiven schätzten die Absolventen optimistisch ein. Der Grund für letzteres ist einleuchtend: Unsere hoch technisierte Welt benötigt Spezialisten, die Technik so erklären können, dass sie jeder richtig und sicher bedienen kann.

    Abb. 1: Die Startseite des neuen tekom-Angebots

    Erfahrungsberichte aus verschiedenen Branchen

    Es wäre ein Fehler, die Arbeit Technischer Redakteure allein auf das Schreiben von Gebrauchs- und Betriebsanleitungen zu reduzieren. Nicht zuletzt durch die rasante Entwicklung der Medienlandschaft und die Globalisierung der Märkte sind Technische Redakteure auch Übersetzungsmanager und Informationsarchitekten in einer Person.

    Eine anspruchsvolle, aber auch interdisziplinäre und abwechslungsreiche Aufgabe, wie aus den Interviews auf der Berufswebseite deutlich wird. Hier berichten Technische Redakteure von ihren unterschiedlichen Arbeitserfahrungen in verschiedenen Branchen und Tätigkeitsbereichen – von Marketing über Software und Maschinenbau bis hin zu Medizintechnik und Unterhaltungselektronik.

    Für diese Erfahrungsberichte wurden zunächst Teilnehmer der tekom-Jahrestagung 2009 von einer Studentengruppe der Fachhochschule Furtwangen befragt. Darüber hinaus haben Studierende von der Hochschule Karlsruhe und der Technischen Universität Chemnitz Interviews mit Ehemaligen geführt.

    Ingesamt sind neben Informationen zum Berufsbild, Studium und den guten Zukunftsperspektiven aktuell 24 Interviews mit Technischen Redakteuren online. Weitere Interviews von anderen Hochschulen sind derzeit in Planung.

    Spaßfaktor ermittelt

    Die Erfahrungsberichte zeigen unter anderem, was das Berufsbild des Technischen Redakteurs mit Blick auf Vereinbarkeit von „Beruf & Familie“ auszeichnet und welche vielfältigen Tätigkeiten Technischen Redakteuren offenstehen. Spannende Projekte und die Vorzüge des Berufs werden unter „Spaßfaktor“ dargestellt. Eine Auflistung mit Studienorten, eine detaillierte Gehaltsliste, umfangreiche FAQs zum Berufsbild und eine kompakte Analyse des Arbeitsmarktes runden die Seite ab.

    Mit der Berufs-Infoseite verstärkt die tekom ihr Engagement, um junge Menschen über die Technische Kommunikation zu informieren. Weitere Elemente der Berufsfeldwerbung sind die Präsenz der tekom auf der Abiturientenmesse „Einstieg Abi“ sowie die Kontakte mit Studierenden und Hochschulen.

    Abb. 2: Auch alle Informationen zu den Aus- und Weiterbildungsträgern sind einfach zu finden.

    Auch auf Facebook

    Zur Unterstützung der Kommunikation mit Studierenden der Technischen Kommunikation wurde im April 2010 eine Seite bei Facebook eingerichtet: „tekomStudi“. Die Seite gibt Studierenden die Möglichkeit, über Neues aus ihren Fachbereichen zu berichten und sich auszutauschen. Die tekom informiert auf dieser Plattform über ihre Aktivitäten im Hochschulbereich. Ein Besuch auf „tekomStudi“ ist auch ohne Anmeldung bei Facebook möglich.

     

    Susanne Lohmüller

    tekom
    s.lohmueller@tekom.de

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